Handwerk oder Kunst? Ein Tag in der Handsatzwerkstatt Fliegenkopf

Wären wir in Frankreich, würde diese Tätigkeit als métier d’art bezeichnet und die Meisterin trüge zweifellos den Titel Meilleure Ouvrière de France, ist also eine der Allerbesten ihres Fachs. Wir sind aber im als ehemaliges Franzosenviertel bekannten Münchner Stadtteil Haidhausen, genauer in der Wörthstraße 42, Hinterhof, linker Eingang, die Treppe hinunter – et voilà! Wir betreten das Reich von Christa Schwarztrauber, Schriftsetzermeisterin alter Schule und seit 1989 Inhaberin der Handsatzwerkstatt Fliegenkopf.

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Alles ändert sich?!

Alles ändert sich?! So könnte das Resümee der Podiumsdiskussion zum Thema „Wie gestalten wir den Wandel in der Buch- und Medienbranche?“ lauten, die am 14.11.2014 in München-Fürstenried stattfand. Die BücherFrauen hatten zum Auftakt ihrer Jahrestagung dazu eingeladen. Die Dozentin, Autorin literaturwissenschaftlicher Sachbücher und Publizistin Edda Ziegler moderierte die Runde. Weiterlesen

Beim Anblick dieser Speisekarte wird‘s einem Lektor heiß und kalt

Detailtypografie – das ungeliebte Stiefkind. Oder: Worum sich Lektoren alles kümmern

Eines schönen Samstagmorgens trafen sich wissbegierige VFLL-Kolleginnen zweier Regionalgruppen in Düsseldorf, um mehr über Detailtypografie zu erfahren. Ein Thema, das Wälzer füllt, bei dem aber gleichzeitig große Unsicherheit herrscht – bei allen an der Medienproduktion Beteiligten. Umso besser, dass zwei Kolleginnen uns an ihrem Wissen und ihrer Erfahrung teilhaben ließen.    Weiterlesen

13. Lektorentage, Teil 2: Samstagvormittag

Nachdem wir den Auftakt Freitag erfolgreich hinter uns gebracht hatten, erwarteten wir mit Spannung den ersten offiziellen Teil der Lektorentage: Impulsvortrag und Podiumsdiskussion. Alle Teilnehmerinnen kamen erfreulich rechtzeitig und auch Malte von Tiesenhausen, unser Graphic Recorder, stellte sich freiwillig für den ganzen Vormittag zur Verfügung.

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13. Lektorentage, Teil 1: Freitag

Im Grunde genommen hatte das Tagungswochenende noch gar nicht angefangen, als sich schon die ersten Lektorinnen und Lektoren zusammenrotteten, um eine gemeinsame Hafenrundfahrt zu bestreiten. Bei strahlendem Sonnenschein begaben wir uns auf die Barkasse „Nina“ und ließen uns durch die Hafenbecken schippern. Da meine Kinder beim Bestempeln der Wahlunterlagen so fleißig geholfen hatten und die Nina noch Platz bot, durften sie mitreisen.

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