Das überregionale Finale des großen Diktatwettbewerbs fand am 11. Mai 2017 zum sechsten Mal in Frankfurt statt. Zum vierten Mal nahm ein Team des VFLL daran teil – und holte sich mit neuer Bestleistung den Publikumspreis zurück.
Von Christiane Kauer
Das überregionale Finale des großen Diktatwettbewerbs fand am 11. Mai 2017 zum sechsten Mal in Frankfurt statt. Zum vierten Mal nahm ein Team des VFLL daran teil – und holte sich mit neuer Bestleistung den Publikumspreis zurück.
Von Christiane Kauer
Dr. Tomas Kubelik erhielt den mit 2.500 Euro dotierten Jürgen–Moll–Preis für verständliche Wissenschaft für sein Buch Genug gegendert! Eine Kritik der feministischen Sprache. Bei der Preisverleihung ging es wider Erwarten nicht um verständliche Sprache, sprachliche Schönheit oder argumentative Präzision.
Von Dr. Inga Meincke Weiterlesen
In einer Podiumsdiskussion auf der Konferenz future!publish, bei der auch VFLL-Mitglieder beteiligt waren, ging es um den Beitrag des Lektorats zur Entwicklung und Umsetzung digitaler Verlagsprodukte. Podium und Publikum erörterten Fragen wie: Warum ist es wichtig, dass das Lektorat schon in die Entwicklung von Medien einbezogen wird? In welcher Abteilung sollte welches Know-how angesiedelt sein? Und wie können freie Lektorinnen und Lektoren am besten in den Workflow einbezogen werden? Felix Wolf und Sabine Landes moderierten die Diskussion.
Die future!publish bietet auf komprimierte Weise vielfältige Informationen über die Umbrüche in der Verlagswelt, Innovationen, aktuelle Diskussionen und neue Arbeitsformen. VFLL-Kollegin Claudia Lüdtke war als Teilnehmerin dabei und stellt Themen vor, die freie Lektorinnen und Lektoren betreffen.
Von Claudia Lüdtke
Nach der Übernahme des Duden-Verlags durch Cornelsen wurde die Sparte Sprachtechnologie 2014 endgültig eingestellt – das Ende des Korrekturprogramms „Duden Korrektor“ schien besiegelt. Aber hinter den Kulissen hat ein Team von Computerlinguisten das Programm weiterentwickelt, und 2016 stellte der Hersteller EPC die Version 12.0 vor. Jürgen Hahnemann hat getestet, was der neue Duden-Korrektor kann – und was nicht.
Von Jürgen Hahnemann
Nicht alles, was im Internet steht, hält einem ernsthaften Faktencheck stand. Einige Falschmeldungen werden gezielt verbreitet, andere Gerüchte entstehen aus Missverständnissen, gelegentlich wandern auch Irrtümer aus Büchern ins Netz. Damit das möglichst selten passiert, üben sich gute Lektorinnen und Lektoren in Recherchetechniken. Sebastian Petrich rekonstruiert einen erstaunlichen Fall moderner Mythenbildung.
Band 94 der Buchwissenschaftlichen Beiträge wirft einen Blick auf die Personen, „die meist unbeachtet von der Öffentlichkeit die literarischen Veröffentlichungen betreuten, aber mit ihrer Arbeit in den wichtigsten Verlagshäusern maßgeblich das Bild der neueren deutschsprachigen Literatur bestimmten“. Marja-Christine Sprengel geht in Der Lektor und sein Autor der Frage nach, was für gelingende Autor-Lektor-Beziehungen entscheidend war. Im Kern geht es um die Jahre zwischen 1970 und 2000 und um einzelne Lektoren in den Verlagen Suhrkamp, Luchterhand und Piper. VFLL-Kollegin Marion Voigt hat das Buch rezensiert.
Unter dem Thema „Lesekultur 2030 – Die Zukunft beginnt jetzt!“ versammelten sich die Mitglieder des Branchennetzwerks BücherFrauen e. V. vom 11. bis 13. November 2016 zur Jahrestagung in den historischen Räumen des Rathauses Schöneberg in Berlin. Neben der Mitgliederversammlung und zahlreichen Workshops kam beim Speeddating und der Samstagsabend-Party auch das Netzwerken nicht zu kurz. Marianne Eppelt, freie Lektorin aus Leipzig, war dabei und schildert im Blogbericht ihre persönlichen Eindrücke.
Von Marianne Eppelt